Oja..Herr nimm mir alles- nur nicht meine Ausreden


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Geschrieben von ray am 11. März 2024 14:29:26:

Als Antwort auf: Re: ..warum nicht neu machen? kost doch nicht sooo viel...Zentralmutter? Wieso? geschrieben von Joachim S am 08. März 2024 12:40:08:

Moin,

Ja ist klar...verstehe ich alles. Mein Haus wäre ohne meinen ganzen alten Kram (alte Werkzeugmaschinen, Werkzeuge, Motore..."Alteisen" im allgemeinen,
u.ä.) sicher 10t leichter. Ich stehe bei keinem im Verdacht, vorschnell Dinge wegzuwerfen crazy. Meine Frau meint sogar, das hätte pathologische Züge...man könnte meinen, in diesem Forum wäre zu dem Thema schon so einiges gesagt worden hasi und nur wenige hier- so meine Eindruck- können das nicht antizipieren. Wichtig ist, das richtige Maß zu finden.

Beim Moppedschrauben und verfügbaren, günstigen Verschleissteilen nehme ich das anders...mein Bock ist 40 geworden und innerlich sicher im Bestzustand. Vom ersten Zivigeld bezahlt....nachdem ich damals feststellen musste, daß Zubehörbremsbeläge auf den nicht mehr erhältlichen Gussscheiben nicht gut funktionierten und diese sogar total zerkratzen, wurden Ori-beläge für den mehrfachen Preis besorgt. Muss man lernen, wo es spart und wo es Kwark ist. Da meine ich aus Erfahrung: es ist zutiefst sinnlos, sich die Arbeit und Dichtsatz (Papier, meist nicht wiederverwendbar) einer Kupplungsöffnung zu geben um dann die ollen Presshühnerscheisse-Beläge auszuwaschen, in denen Gottweisswas sich festgesetzt hat. Vor allem bei so einem schlecht gepflegten Standuhrbock wo Wasser(!?!) im Öl ist. Wenn man selber dann alles mal in den Händen und organische Verschleissteile ausgetauscht hat an der eigenen "ersten" Karre, dann hat man (innere) Ruhe. Zudem ich auch die Erfahrung gemacht habe, daß eine einmal rutschende Nasskupplung mit organischen Belägen einfach "wurmig" ist. Eine klebende hatte ich ehrlich gesagt noch nie :).
Sparen gerne ..aber das ist das falsche Ende denke ich. Drei Tankfüllungen kosten auch 100,-€ oder mehr und ein Satz vernünftiger Reifen auch 200,-. man muss das mal im Verhältnis sehen.

Gruß, ray

..Mein Opa hatte eine Bügelsäge in der Schmiede...tatsächlich hatte er das HSS-Blatt dort nach Bruch irgendwie mit Thyssen Grün T zusammengebraten- natürlich "geht" das nicht, hat aber noch etliche Sägevorgänge gehalten und war auch nicht aufwändig zu wechseln oder sicherheitskritisch. Da würde nu auch keiner Beifall klatschen. Macht man neues Blatt rein, dann ist Ruhe.


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